22. Nov. 2025

Starke Frauen – starker Kaffee: Daniela Busche lädt zum Netzwerkfrühstück nach Sehnde

Unternehmerfrühstück

Mit einem Frühstück im Café Sozo in der Mittelstraße startete die parteilose Bürgermeisterkandidatin Daniela Busche am Wochenende (Samstag, den 22. November 2025) das neue Netzwerkformat „Starke Frauen – starker Kaffee“. Ziel des Treffens war es, engagierte Frauen aus Sehnde zusammenzubringen – überparteilich, offen und im Austausch auf Augenhöhe.

Zu den Teilnehmerinnen gehörten Frauen aus Politik, Ehrenamt, Sport und Gewerbe, die in Sehnde Verantwortung tragen und die Stadt aktiv mitgestalten. Unter ihnen waren u.a. Cornelia Kampmann, 1. Vorsitzende des Rudervereins Sehnde und Vorsitzende des Sportringes, sowie Maika Querndt, Vorsitzende des Rehasportvereins P.u.R. e.V., dessen Gründungsmitglied wiederum Daniela Busche war.

Auch aus der lokalen Politik waren Vertreterinnen anwesend, darunter Silke Lesemann (SPD), Ortsbürgermeisterin aus Bolzum, und Landtagsabgeordnete. Aus dem Bereich Nahversorgung und Dorfentwicklung nahm Michaela Oldeweme aus Bolzum teil, die maßgeblich im dortigen Dorfladen-Projekt aktiv ist. Weiterhin dabei: Fidelia Sigesmund, die sich bei den Jusos engagiert, sowie Dr. Regina Runge-Beneke, Initiatorin der Projektgruppe „Stolpersteine“ in Sehnde. Das waren nur ein Teil der insgesamt über 20 Frauen. Als Impulsrednerin führte Birgit Honé, ehemalige niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und heutige Vorsitzende des Vorstands des Stiftungsrats der Lotto-Sport-Stiftung, in das Thema ein. Sie sprach über gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen für Frauen und untermauerte ihre Aussagen mit aktuellen Zahlen und Entwicklungen. Honé betonte, dass Frauen oft mit anderen Perspektiven auf Herausforderungen blicken und dadurch wichtige Impulse für Kommunalpolitik, Vereinsarbeit und Wirtschaft setzen können. „Verantwortung und Führung durch Frauen können unglaublich viel bewegen“, sagte sie. Gleichzeitig machte sie darauf aufmerksam, dass Frauen in Politik und Führungsrollen noch immer mit Akzeptanzproblemen konfrontiert werden: „Oft werden schneller Argumente gefunden, um ihre Position infrage zu stellen – daran müssen wir arbeiten, auch in Sehnde.“ 

Als Gastgeberin begrüßte Busche die Anwesenden und versprach, dass es mehr davon geben soll und muss. „Heute Morgen war ich ein bisschen aufgeregt, wie früher, wenn man in der Kindheit beim Geburtstag auf die Gäste gewartet hat…“ und die Aufregung hat sich gelohnt, es gab positive Rückmeldungen und über die sozialen Medien haben sich bereits weitere Interessierte gemeldet, die dabei sein wollen. Sie kündigte an, dass sie sich mit dem Thema Einsamkeit auch für ihre politische Arbeit befassen möchte. Gerade nach der schon fast vergessenen Pandemie sind für eine Stadt wie Sehnde Isolation und Einsamkeit nicht förderlich. Gemeinschaft lebt von Unterstützung, Zuhören und Vernetzen. Das ist das Ziel!

Das nächste Treffen ist voraussichtlich am 27. Februar 2026 – am „Equal Pay Day 2026“ – der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Ein perfektes Datum, um sich zu einem Stammtisch mit starken Frauen zu treffen. Zukünftige Termine werden gesondert bekannt gegeben. Geplant ist ein Termin pro Quartal an verschiedenen Lokalitäten. Das Frühstück war zugleich Auftakt für die Reihe, die künftig unter dem o.g. Namen in Verbindung mit dem Format „Busch(e)funk live“ stattfinden soll. Neben Gästen aus verschiedenen Bereichen soll es dabei Raum für Austausch, Klönschnack und Impulse geben. Mit dem neuen Format will Daniela Busche die Sichtbarkeit und Vernetzung engagierter Frauen stärken und einen Ort schaffen, an dem Ideen entstehen, Projekte wachsen und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich ist. Interessierte können sich gern unter Kontakt@daniela-busche.de informieren oder direkt Interesse bekunden.